Wer bin ich?

7 Fragen an Tessa Millard

Die folgenden 7 Fragen geben dir einen kleinen Einblick in meine Welt. Wieso ich schreibe, woher meine Ideen stammen und was ich tue, wenn ich gerade nicht schreibe. All das erfährst du in diesem Beitrag.


1) Seit wann schreibst du und wie bist du dazu gekommen?
Eigentlich ist das Schreiben schon immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, oft auch ohne dass ich es bemerke. Schon in der Schule waren mir kreative Schreibaufgaben die liebsten. Irgendwann habe ich dann damit begonnen, mir zu Menschen in meiner Umgebung oder auf Bildern Geschichten auszudenken. Wer sie wohl sind? Was sie wohl machen? Wovon sie träumen? Auf diese Weise sind zunächst viele kurze Geschichten entstanden und schließlich nun mein erster richtiger Roman.

2) Warum schreibst du fiktiv?
Fiktion bietet mir die Möglichkeit meine Ideen frei auszuleben, ohne mich an die Grenzen der Realität halten zu müssen. Wenn ich eine erste Idee habe und eine grobe Vorstellung davon, was in einer Geschichte geschehen soll, erscheinen mir die Ereignisse in einer realen Welt oft unlogisch. In meiner eigenen fantastischen Vorstellung allerdings kann alles so geschehen, wie ich es will.

3) Woher stammen deine Ideen?
Das ist eine Frage, die ich mir selbst oft stelle und die Antwort ist immer: Ich habe keinen blassen Schimmer. Manchmal sind es Menschen, die mir auf der Straße begegnen oder Worte auf Plakaten oder in Büchern. Oder es ist einfach nur der Duft des feuchten Waldbodens bei einem Spaziergang. Es sind ganz unterschiedliche Dinge, die mich zum Schreiben inspirieren und oft überraschen sie mich selbst.

4) Was hilft dir beim Schreiben?
Musik und Ruhe. Ersteres am liebsten ohne Unterbrechungen oder ständiges Auswählen des richtigen Titels. Wenn ich das passende Lied zum Schreiben gefunden habe, höre ich es stundenlang in Dauerschleife. Ruhe ist allerdings auch wichtig. Zum einen die Gelassenheit und das Abschalten, um mich richtig in eine Figur hineindenken zu können, zum anderen aber auch die vollkommene Stille, wenn die Spannung einer Szene so groß ist, dass ich das Knistern in der Luft hören kann.

5) Was machst du, wenn du gerade nicht schreibst?
Wenn ich nicht schreibe, tue ich gefühlt tausend andere Dinge oder auch nicht. Meistens beschränkt sich meine Tätigkeit tatsächlich auf das Rattern in meinem Kopf. Im realen Leben allerdings studiere ich, gründe gerade eine Familie und gehe meinen vielen anderen Interessen, vor allem dem Nähen und Lesen, nach.

6) Was liest du selbst am liebsten?
Darauf kann ich keine genaue Antwort geben. Ein wahres Lieblingsgenre habe ich eigentlich nicht. Je nach Laune reicht die Spannweite durchaus von "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen über "Jonah" von Laura Newman bis "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher. Wie viel gelesen wird ist allerdings auch sehr unterschiedlich und leider davon abhängig, was sonst noch so um mich herum passiert.

7) Was dürfen wir in Zukunft erwarten?
Gerade arbeite ich an meinem zweiten Roman, der mit etwas Glück noch in diesem Jahr erscheinen soll. Außerdem überlege ich, einige meiner Kurzgeschichten, die in der Schublade versauern, zu veröffentlichen.

 

 

 

 

 

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